

Hotel Villa Meererbusch

Art Düsseldorf 2026
Die Art Düsseldorf 2026. Große Kunst direkt vor der Haustür
Inzwischen ist die Art Düsseldorf zu einer festen Größe im Kunstmessekalender geworden, nicht nur für die Kunstsinnigen und Kunstbegeisterten vor Ort, sondern durchaus auch von weiter her.
Seit nunmehr acht Jahren findet die Kunstmesse Art Düsseldorf im Industrial Chic Ambiente des Areal Böhler statt, und wird von Jahr zu Jahr ein bisschen größer und internationaler. In 2026 gehen insgesamt 119 Galerien an den Start. Einen klaren Schwerpunkt bilden 33 Galerien aus Köln und Düsseldorf sowie dem rheinischen Umland, und 31 Häuser mit Sitz in Berlin. Österreich ist mit 17 Adressen ebenfalls deutlich vertreten. Aber von Jahr zu Jahr zeigen auch mehr und mehr internationale Anbieter aus dem nicht-deutschsprachigen Ausland, was derzeit in der Welt an Gegenwartskunst zu haben ist.
Art Düsseldorf 2026. Sektionen und Positionen
Gezeigt wird ein spannender Mix aus Einzel- und Gruppenpräsentationen, über die gängigen Genres. Malerei und Zeichnung, Fotografie und Grafik, Mixed Media, aber auch Skulptur. Zum einen durchaus Etabliertes und, mit der Sektion „Next“, ganz neue Positionen. Auf einzelne Künstlerinnen und Künstler fokussieren sich unter anderem Bene Taschen (Köln) mit Arbeiten von Rudi Meisel, Walter Storms (München) mit GüntherUecker, Dürst Britt & Mayhew (Den Haag) mit Puck Verkade sowie die Alice Folker Gallery (Kopenhagen) mit Marie Rud Rosenzweig. Dittrich & Schlechtriem zeigt eine Solo-Präsentation von Julian Charrière.
Art Düsseldorf 2026. Die übergreifenden kursorischen Themen
Die Themen „Cosmic Feel“, „Panic Attack“ und „お辞儀 / Ōjigi“ bilden den dramaturgischen Kern der diesjährigen Art Düsseldorf. Mit diesen drei Themen definiert die Messe einen kuratorischen Rahmen, den die einzelnen Galerien auf ihre ganz eigene Art und Weise füllen und mit ihren Akzenten umsetzen. Was das bringt? Die Kunst „vernetzt“ sich inhaltlich, gewissermaßen über die jeweils eigene Koje hinweg. Und für das Publikum kann sich vielleicht noch einmal ein anderer Bezugs- und Interpretationsrahmen ergeben.
Cosmic Feel. Worum geht es im Detail?
Hierzu heißt es in der Pressemitteilung der Art Düsseldorf 2026:
„Cosmic Feel – Kunst als Resonanzraum. Unter dem Thema Cosmic Feel versammeln sich künstlerische Positionen, die dieWelt nicht als stabile Ordnung, sondern als dynamisches Gefüge von Beziehungen begreifen. Das Kosmische erscheint hier nicht als fernes Jenseits, sondern als Erfahrung von Resonanz, Durchlässigkeit und Verbindung. Transformation wird dabei nicht als Ausnahme, sondern als Grundbedingung gedacht.“
Panic Attack. Klingt vielleicht sogar vertraut, oder?
Panic Attack – Angst als Spiegel der Gegenwart. Hierzu formulieren die Messeverantwortlichen in ihrer Pressemitteilung:
„Unter Panic Attack werden künstlerische Positionen gezeigt, die Angst nicht als isoliertes Gefühl, sondern als strukturellen Zustand unserer Zeit begreifen. Gemeint ist kein eruptiver Ausnahmezustand, sondern eine anhaltende Verdichtung von Überstimulation, Beschleunigung, Kontrollverlust sowie politischer und ökologischer Unsicherheit. Die eingereichten Arbeiten untersuchen Momente, in denenGewissheiten brüchig werden – räumlich, materiell, psychisch oder gesellschaftlich. Angst erscheint dabei nicht als Pathologie, sondern als Erkenntnismoment: als Schwelle, an der bestehende Systeme an ihre Grenzen geraten. Panic Attack markiert so keinen Endpunkt, sondern einen Ausgangspunkt für neue Formen.“
お辞儀 / Ōjigi – Eine Geste der Begegnung
Mit dem Thema お辞儀 / Ōjigi hat die Art Düsseldorf bereits in vergangenen Jahren einen Japan Schwerpunkt gesetzt, nicht zuletzt auch mit Blick auf die besondere Beziehung, die der Standort Düsseldorf zu Japan hat. „お辞儀 / Ōjigi“ bezeichnet die Geste der Verbeugung, als Ausdruck von Respekt, Aufmerksamkeit und einer bewusst wahrgenommenen Beziehung. Genauer geht es um die Beziehung zwischen der eigentlichen künstlerischen Arbeit und dem umgebenden Raum sowie der Energie, die sich mit der Kunstbetrachtung ergibt. Ganz konkret sind damit nicht zuletzt auch die Außenschauräume für den Bereich Skulptur gemeint, mit denen die Art Düsseldorf sich auch in der umgebenden Stadtlandschaft zeigt, etwa im Wasserturm gegenüber von der Messe, oder etwa am Malkasten.
Wie wäre es also einmal mit einem Kunstspaziergang? Noch dazu an einen architektonisch durchaus attraktiven Ort?
Tatsächlich freuen wir selbst uns inzwischen über kunstsinnige Stammgäste, die ihren Aufenthalt in Düsseldorf regelmäßig mit einem Messebesuch im Areal Böhler verbinden. Denn die Kunst liegt von uns aus nur 3 Strassenbahnhaltestellen (mit der U 76 oder U 74) entfernt, und damit insgesamt weniger als acht Minuten, von Tür zu Tür.
Art Düsseldorf 2026. 17. – 19.04.2026.
VIP Preview am 16.04.2026
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